Paracetamol
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| Coffein | z.B. Azur® comp., Dolomo® TN, Dolopyrin AL, Grippostad® C, Melabon® K, Neuralgin®,Octadon®, Quadronal® comp. |
| Codein | z.B. Azur® comp., Dolomo® TN, Nedolon® P, Optipyrin®, Paracetamol AL comp., Paracetamol comp. Stada®, Talvosilen® |
Anwendung von Paracetamol
Fieber, leichte bis mittelstarke Schmerzen (z.B. Zahnschmerzen, Regelschmerzen).
Anwendungsbeschränkungen von Paracetamol
a)
Leberfunktionsstörungen (z. B.
durch chron. Alkoholmissbrauch, Leberentzündungen)
b)
Vorgeschädigte Niere
c)
Morbus
Meulengracht
d)
Langzeitanwendung
von Paracetamol bei gleichzeitiger Therapie mit oralen
Antikoagulanzien (z.B.
Schwangerschaft
Strenge Indikationsstellung.
Paracetamol ist plazentagängig. Aus Untersuchungen an zahlreichen Mutter-Kind-Paaren haben sich keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Paracetamol während der ersten drei bis vier Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen ergeben.
Stillzeit
Strenge Indikationsstellung.
Paracetamol geht in die Muttermilch über. Es sind bisher keine nachteiligen Folgen für den Säugling bekannt geworden.
Nebenwirkungen
Haut:
a)
Hautrötungen (selten)
b)
allergische
Reaktionen mit Hautausschlag (sehr selten)
c)
Quincke-Ödem
(Schwellung im Hals, Einzelfälle)
Muskel und Skelett:
Muskelschmerzen (bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch)
Nervensystem und Psyche:
a)
b)
nach längerem hoch dosiertem nicht
bestimmungsgemäßem Gebrauch)
c)
Schweißausbruch
(Einzelfälle)
Gastrointestinaltrakt:
Übelkeit (Einzelfälle)
Atemwege:
Atemnot, Bronchospasmus bei prädisponierten Patienten (Analgetika-Asthma) (Einzelfälle)
Blut:
a)
Blutdruckabfall bis hin zum
Schock (Einzelfälle)
b)
Allergische
Thrombozytopenie oder Leukopenie (äußerst selten)
c)
Agranulozytose
oder Panzytopenie (Einzelfälle)
Urogenitaltrakt:
Dauerhafte Nierenschädigung mit dem Risiko des Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) bei gewohnheitsmäßiger Einnahme und insbesondere bei Kombination mehrer schmerzstillender Wirkstoffe
Immunsystem:
a)
Überempfindlichkeitsreaktionen
wie allergische Reaktionen mit Hautausschlag (sehr selten)
b)
Quincke-Ödem,
Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock
(Einzelfälle)
c)
Allergische
Thrombozytopenie oder
Leukopenie (äußerst selten)
d)
Agranulozytose
oder Panzytopenie (Einzelfälle)
e)
Bronchospasmus
bei prädisponierten Patienten (Analgetika-Asthma) (Einzelfälle)
Paracetamol - Wechselwirkungen
| a) | Leberenzyme induzierende Arzneimittel, z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (u.a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin | Leberschäden durch sonst unschädliche Dosen von Paracetamol |
| b) | Alkohol | wie a) |
| c) |
Arzneimittel, die
zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, z. B. Propanthelin |
Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert |
| d) |
Arzneimittel, die
zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen, z. B. Metoclopramid |
Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt |
| e) | Chloramphenicol | Ausscheidung von Chloramphenicol verlangsamt |
| f) | Zidovudin (AZT, ein antivirales Mittel) | Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie verstärkt |
Paracetamol - Intoxikationen
Eine Einnahme überhöhter Dosen von Paracetamol kann zu Intoxikationserscheinungen mit einer Latenz von 24-28 Uhr führen. Es können sich Leberfunktionsstörungen durch Leberzellnekrosen bis hin zum Leberkoma – auch mit tödlichem Ausgang – entwickeln. Unabhängig davon sind auch Nierenschädigungen durch Nekrosen der Tubuli beschrieben worden.
Als Symptome einer Paracetamol-Intoxikation können
in der 1. Phase (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Somnolenz und allgemeines Krankheitsgefühl
in der 2. Phase (2. Tag) Besserung des subjektiven Befundes, jedoch leichte Leibschmerzen, Lebervergrößerung, Transaminasen- und Bilirubinanstieg, verlängerte Thromboplastinzeit, Rückgang der Urinausscheidung
in der 3. Phase (3. Tag) hohe Transaminasenwerte, Ikterus, Gerinnungsstörungen, Hypoglykämie, Übergang in Leberkoma auftreten.
Paracetamol - Präparate
| Ben-u-ron Kps., Saft, Tbl., Supp. | alles in verschiedenen Dosierungen |
| Captin Tbl., Sirup, Supp. | alles in verschiedenen Dosierungen |
| Contac Erkältungs-Trunk | |
| Enelfa Saft, Tbl., Supp. | teilweise in verschiedenen Dosierungen |
| Fensum Tbl., Supp. | teilweise in verschiedenen Dosierungen |
| Mono Praecimed Tbl. , Supp. | teilweise in verschiedenen Dosierungen |
| Paedialgon Tbl., Saft, Supp. | teilweise in verschiedenen Dosierungen |
| Paracetamol 1 A Pharma Tbl., Saft, Supp. | teilweise in verschiedenen Dosierungen |
| Paracetamol Hexal | idem |
| Paracetamol AL | idem |
| Paracetamol BC | idem |
| Paracetamol-CT | idem |
| Paracetamol STADA | idem |
| Paracetamol Lichtenstein | idem |
| Paracetamol Sandoz | idem |
| Paracetamol-saar Supp. | in verschiedenen Dosierungen |
| Paracetamol ratiopharm Brausetbl., Lösung, Tbl., Supp. | teilweise in verschiedenen Dosierungen |
| Parapaed Kindersaft | |
| PCM-Hemopharm Brausetbl. | |
| Perfalgan Infusionslsg. | |
| Sinpro N Tbl. | |
| Togal Paracetamol Supp. |
Quelle für
Gegenanzeigen,
Paracetamol - Fazit
Bei
Paracetamol handelt es sich um ein „altes“, bewährtes Mittel gegen Fieber und
bei leichten bis mäßigen Schmerzzuständen. Die
Trotzdem
ist wie bei jedem anderen Medikament auch eine sorgsame Nutzen-Risiko-Analyse im
Einzelfall durchzuführen. Muss jedes Kind mit einer Temperatur von 39° C aber
subjektivem Wohlbefinden sein Fieber mit einem Arzneimittel „heruntergeprügelt“
bekommen oder sollte man es erst einmal mit Wadenwickel, Homöopathika und
pflanzlichen Heilmitteln probieren? Bei einem banalen
Wenig Schmerzen und mehr Gesundheit wünscht Ihnen
Chefarzt der Inneren
Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
Informationen über ambulante
Diagnostik und Therapie:
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Gesundheitstipps:
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Die
Klinik ist nach den Qualitätsgrundsätzen der DIN-EN ISO 9001zertifiziert.
Unsere Klinik ist von allen gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland nach § 111 als Rehabilitationsklinik anerkannt. Wir sind außerdem von allen privaten Krankenkassen als gemischte Anstalt anerkannt. Die Kostenübernahme muss aber zuvor bei dem jeweiligen Kostenträger beantragt werden. Bei Rückfragen bezügl. der Kostenübernahme können Sie sich gerne an unseren Verwaltungsleiter, Herrn Schenk, wenden (Servicetel.: 0800 / 8 90 11 00, Tel.: 0561-3108-621, E-Mail)
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