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HABICHTSWALDKLINIK
Klinik für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde
Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz
34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe
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Medikamente
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eine kleine Übersicht
Medikamente -
ACE-Hemmer
ACE-Hemmer
sind blutdrucksenkende Mittel wie
Diuretika,
Beta-Blocker
und
Kalziumantagonisten
Sie werden vor allem dann bevorzugt, wenn neben dem
hohen Blutdruck
eine
Herzschwäche
oder ein
Diabetes
besteht. Die Liste der unerwünschten Wirkungen ist lang,
jedoch tritt nur eine von ihnen wirklich häufig auf: der Reizhusten.
ACE steht für Angiotensin-Converting-Enzym. Dieses Enzym
verwandelt den Botenstoff Angiotensin I in seine wirksame Form Angiotensin II.
Angiotensin heißt wörtlich übersetzt „Gefäßspanner“, und so wirkt das Hormon
auch: es verengt die Blutgefäße. Außerdem regt es die Nebenniere zur vermehrten
Bildung von Aldosteron an. Aldosteron wiederum verringert die Wasser- und
Salzausscheidung über die Niere. Beide Mechanismen – erhöhte Gefäßspannung und
verringerte Wasser- und Salzausscheidung – helfen dem Organismus, seinen
normalen Blutdruck aufrecht zu erhalten. Bei erhöhtem Blutdruck tragen sie aber
auch dazu bei, dass zu hohe Blutdruckwerte schlechter zu senken sind....
Weitere Informationen über Anzeigen und Gegenanzeigen,
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/ace-hemmer/
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Wenn man
einer Substanz den Titel „Medikament des 20. Jahrhunderts“ verleihen sollte,
dann wäre die Acetylsalicylsäure mit dem bekannten Handelsnamen Aspirin® sicher
einer der heißesten Anwärter. Die Salicylsäure aus der Weidenrinde war schon
länger für ihre fiebersenkenden und schmerzlindernden Wirkungen bekannt. Ende
des 19. Jahrhundert versetzte schließlich ein Apotheker diese Substanz mit
Essigsäure und erhielt so die patentierbare Acetylsalicylsäure (im folgenden
ASS). 1899 kam diese dann als Aspirin® auf den Markt und trat den Siegeszug um
die ganze Welt an. Zum hundertsten Geburtstag betrug die Weltjahresproduktion
dieses Wirkstoffes 50.000 Tonnen. Das sind 100 Milliarden Tabletten (je 500 mg).
Dies bedeutet, dass jeder Erdenbürger – vom Säugling bis zum Greis, vom
Grönländer bis zum Südafrikaner – im Jahr durchschnittlich zwanzig dieser
Tabletten einnimmt.
Wie es wirkt, wie es
eingesetzt wird, Anzeigen und Gegenanzeigen - das alles finden Sie hier:
www.1-medikamente.de/acetylsalicylsaeure/
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„Antacida“
heißt „gegen die Säure“. Die
Antacida stammen aus der Zeit der Säure-Hypothese
des Magengeschwürs. „Kein Geschwür ohne Säure“ lautete das damalige Dogma der
Schulmedizin. Wir wissen heute, dass die Lehrmeinung von gestern oft der
Kunstfehler von heute ist. Im Vordergrund der Diagnostik und der Therapie von
Magen-Darm-Geschwüren steht nunmehr das Bakterium Helicobacter pylori, welches
für etwa 50 % der
Magengeschwüre
und für nahezu 100 % der Dünndarmgeschwüre verantwortlich gemacht wird.
Unbestritten ist aber, dass es auch ohne dieses Bakterium zu
Magengeschwüren
kommen kann und hier die Säure-Hypothese nach wie vor gültig ist, zumal – Helicobacter hin oder her – bei einem pH-Wert von unter 3 im Magensaft (das ist
saurer als Essig) die Schmerzen besonders intensiv sind. Auch in der
antibiotischen Triple-Therapie des durch Helicobacter bedingten Geschwürs ist
heute immer ein
Protonenpumpenhemmer
enthalten, welcher die Säurefreisetzung im Magen blockiert.
Die
Antacida neutralisieren die in den Magen freigesetzte Salzsäure. Hierfür werden
meist Aluminium-, Magnesium-, Kalzium- und Natriumverbindungen eingesetzt. Aus
Gründen der Übersicht beschränken wir uns hier auf die
Aluminium-Magnesium-Verbindungen. Diese binden und neutralisieren die Säure....
Weitere Informationen über Anzeigen und Gegenanzeigen,
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/antacida/
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Medikamente -
Antiarrhythmika
Vor etwa
20 Jahren sorgte eine Studie zu
Herzrhythmusstörungen für große Aufregung:
Patienten nach
Herzinfarkt, die Rhythmusstörungen hatten, bekamen ein Antiyrrhythmikum. Nur wenn es nachweislich die Rhythmusstörungen bei ihnen
deutlich reduzierte, wurden sie in die Studie aufgenommen. Die Teilnehmer
erhielten entweder ein Mittel der wirksamen
Antiarrhythmika oder ein Placebo
(Scheinmedikament). Ergebnis: Die Studie musste aus ethischen Gründen
abgebrochen werden. Die mit dem „richtigen“ Medikament behandelten Patienten
hatten zwar weniger
Rhythmusstörungen, starben aber häufiger. Seitdem ist man
auch in der konventionellen Kardiologie mit der Verordnung von
Antiarrhythmika
zurückhaltender geworden.
Herzrhythmusstörungen sollten nur noch dann
medikamentös behandelt werden, wenn die
Rhythmusstörungen sehr gefährlich sind
oder subjektiv sehr stark belastend sind.
Was sind
eigentlich
Antiarrhythmika?
Antiarrhythmika
sind Medikamente, die in der Lage sind,
Herzrhythmusstörungen
in
der Häufigkeit oder der Wertigkeit zu senken. Bei den Rhythmusstörungen, die
ihren Ursprung in der Herzkammer haben (ventrikuläre Rhythmusstörungen)
unterscheiden wir harmlose (z.B. einzelne Extraschläge) von komplexen
Rhythmusstörungen (z.B. Doppel- oder Dreifachschlägen, gefährlichen Salven oder
sogar lebensgefährliche Tachykardien). Daneben gibt es aber noch
supraventrikuläre (aus dem Vorhof kommende)
Herzrhythmusstörungen
und die
absolute Arrhythmie bei
Vorhofflimmern
(es gibt keine geregelten Vorhofaktionen
mehr und die Kammer schlägt daher völlig aus dem Takt). Dies sind nur die
allerwichtigsten und häufigsten Rhythmusstörungen....
Weitere Informationen über Anzeigen und Gegenanzeigen,
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/antiarrhythmika/
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Antidepressiva erhöhen die Konzentration von bestimmten Botenstoffen im Gehirn
(z.B.
Serotonin, Noradrenalin). Bei der Fortleitung von Nervenimpulsen im
zentralen Nervensystem werden diese Substanzen in den sogenannten synaptischen
Spalt zwischen zwei Nervenzellen ausgeschüttet, docken an einem anderen Nerven
an und übertragen so einen Impuls. Danach werden sie wieder in die Nervenzelle
aufgenommen.
Antidepressiva behindern die Rückaufnahme der Botenstoffe, so dass
sie länger und intensiver ihre Wirkung entfalten können. Achtung: Bis zur
Entfaltung der richtigen Wirkung können unter Umständen mehrere Wochen vergehen.
Viele Depressive setzen
Antidepressiva oft nach wenigen Tagen entmutigt ab, weil
„sie ja doch nicht wirken“.
Neben
der antidepressiven haben die
Antidepressiva auch noch andere Wirkungen, die
teilweise sogar erwünscht, teilweise aber auch unangenehm und manchmal sogar
gefährlich sein können....
Ausführliche Informationen, Anzeigen und Gegenanzeigen,
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen erfahren Sie hier:
www.1-medikamente.de/antidepressiva/
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Medikamente -
Antidiabetika
Was nützt dem Diabetiker?
Beachten Sie bitte die genaue Fragestellung. Es heißt
nicht: Was senkt den Blutzucker? Sondern: Was nützt Ihnen langfristig
wirklich? Daraufhin wollen wir die einzelnen Medikamentengruppen hin
untersuchen.
Weiterhin sollen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
mit anderen Medikamenten angegeben werden – natürlich nur die
wichtigsten, da es sonst den Platz sprengen würde. Sehr seltene
Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit selten verordneten Medikamenten
können aber dem Beipackzettel der jeweiligen
Antidiabetika entnommen
werden.
Sulfonyharnstoffe
und Glinide: Stimulation der Bauchspeicheldrüse
Im Jahre 1954
entdeckten deutsche Ärzte, dass bei bestimmten Sulfonamidpräparaten, die
eigentlich zur Behandlung bakterieller Infektionen gedacht waren, als
Nebenwirkungen Hunger, Schweißausbruch und Zittern auftraten – typische
Nebenwirkungen einer Unterzuckerung. Es fand sich tatsächlich eine
Blutzucker senkende Wirkung dieser Substanzen. Daraus entwickelten die
Pharmazeuten dann die Sulfonylharnstoffe. Diese stimulieren die
Freisetzung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Voraussetzung für
eine Therapie mit Sulfonylharnstoffen ist also, dass die
Bauchspeicheldrüse noch Insulin produziert. Für Typ I-Diabetiker sowie
Typ II-Diabetiker, deren Bauchspeicheldrüse erschöpft ist, kommt dieses
Medikament daher nicht in Frage. Zu Beginn der Therapie muss die Dosis
unter langsamer Steigerung und häufigen Blutzuckerkontrollen
eingeschlichen werden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss besonders
vorsichtig dosiert werden. Die neueren Glinide wirken nach demselben
Prinzip, aber sehr viel schneller.
Der große Nachteil dieser
Antidiabetika
ist, dass an der Ursache der
Insulinresistenz nichts geändert wird....
Ausführliche Informationen, Anzeigen und
Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen erfahren Sie hier:
www.1-diabetes.de/antidiabetika/
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Medikamente -
Betablocker
Der
Betablocker ist geradezu das Symbol für eine leistungsorientierte Gesellschaft
geworden. Nahezu jeder Manager ist so stark im
Stress, hat einen
Bluthochdruck
oder bereits seinen ersten
Herzinfarkt
hinter sich, dass er einen
Betablocker
zum Herzschutz benötigt (oder zu benötigen glaubt). Aber nicht nur Manager
leiden heute unter
Betablocker -pflichtigen Symptomen oder Erkrankungen, so dass
der
Betablocker zu einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Substanzklassen der
letzten Jahre geworden ist. Für die Einen ist er dabei ein Segen, da er die
schädlichen Auswirkungen von Belastungsspitzen kupiert und die Betroffenen
arbeits- und lebensfähig hält, für die Anderen ist er ein Teufelszeug, welches
nur die Symptome behandelt, die Erkrankten deshalb von der eigentlichen
Ursachenbewältigung abhält und dazu noch mit zahlreichen Nebenwirkungen behaftet
ist.
Wie wirken Betablocker?
An den
Gefäßen, am Herzen, aber auch in der Niere, an den Bronchien und anderen Organen
haben wir sogenannte
b-Rezeptoren
(sprich: Beta-Rezeptoren). Katecholamine (z.B. die Stresshormone Adrenalin und
Noradrenalin) bewirken über diese Rezeptoren Änderungen der Organfunktion.
Werden wir beispielsweise von einem Tiger angegriffen (es kann auch der Chef
oder der Ehepartner sein), dann werden diese Stresshormone freigesetzt, docken
an die b-Rezeptoren
an und entfalten ihre aktivierende Wirkung. Die Bronchien werden weit, das Herz
schlägt schneller, der Blutdruck steigt,
Zucker und
Fettsäuren gelangen vermehrt
ins Blut. All dies geschieht, weil der Körper auf Kampf oder Flucht vorbereitet
sein will. Leider (aus biologischer Sicht) kämpfen wir dann aber nicht
körperlich und bauen die angestauten Energien ab, sondern ärgern uns nur (was
noch mehr Stresshormone freisetzt). Eigentlich müssten wir nach jeder stressigen
Situation einen 5km-Lauf absolvieren, um den Stress wieder körperlich
abzubauen.
Da wir
dies aber in der Regel nicht tun, beglückt uns die Pharma-Industrie mit ihren
Betablockern...
Wie sie eingesetzt
werden, Anzeigen und Gegenanzeigen - das alles finden Sie hier:
www.1-medikamente.de/betablocker/
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Medikamente -
Cholesterinsenker (Statine)
Seit
einigen Jahren ist die Substanzklasse der
Cholesterinsenker auf dem Markt. Von
Pharmareferenten wird es geradezu als Wunderheilmittel angepriesen, welches die
Rate von Herzinfarkten drastisch zu reduzieren vermag. Andere betrachten diese
Mittel wegen nachgewiesener (z.B. Leber- und Muskelschäden) oder vermuteter
(fraglich erhöhtes Krebsrisiko) eher skeptisch. Dieser Artikel soll Ihnen
Grundlageninformationen zur auch wirtschaftlich bedeutsamsten Substanzklasse des
letzten Jahrzehnts liefern.
Was
sind
Cholesterinsenker?
Synonyme Bezeichnungen für die
Cholesterinsenker sind Cholesterinsynthesehemmer
oder
HMG-CoenzymA-Reduktase-Hemmer. Hier wird die Wirkungsweise ausgedrückt. Ein
großer
Teil des im Körper vorhandenen Cholesterins stammt nicht aus der Nahrung,
sondern
aus der körpereigenen Produktion.
Cholesterinsenker wirken über die Hemmung des
Enyzms HMG-CoA-Reduktase, welches für die Bildung des Cholesterins von
entscheidender Bedeutung ist. Je nach Präparat und Dosis resultiert eine
Cholesterinsenkung, die teilweise 50 % oder mehr ausmachen kann. Dabei wird
insbesondere das "schlechte", für
Arteriosklerose
verantwortliche LDL-Cholesterin
gesenkt, das "gute", weil Gefäß schützende HDL steigt im
Durchschnitt unter der Therapie sogar leicht an. Nebenbei erfahren die
Triglyceride auch eine gewisse Senkung. Die Fettwerte im Blut werden also genau
in der erwünschten Weise beeinflusst.
Leider
wird die Bildung der wichtigen vitaminähnlichen Substanz
Ubichinon Q10 auch
gehemmt, da der Syntheseweg dem des
Cholesterins bis auf den letzten Schritt
identisch ist. Das
Q10 stellt ein Antioxidans dar und ist für den
Energiestoffwechsels des Muskels bedeutsam. Es darf spekuliert werden, ob die
muskelschädigende Wirkung dieser Medikamente (lesen Sie z.B. auch den Beitrag zu
Lipobay) auf einen
Q10-Mangel im Muskel zurückzuführen ist und ob mit einer
gleichzeitigen
Q10-Gabe dieser Nebenwirkung vorgebeugt werden kann....
Wie Cholesterinsenker
eingesetzt werden, Anzeigen und Gegenanzeigen - das alles finden Sie hier:
www.1-medikamente.de/cholesterinsenker/
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Was ist
Digitalis?
Digitalis
gehört zur Gruppe der Herzglykoside. Dabei handelt es sich um
Verbindungen pflanzlicher Herkunft aus dem roten, gelben und wolligen Fingerhut.
Herzwirksame Glykoside finden sich auch in Strophantus, Oleander, Adonis,
Meerzwiebel und dem Maiglöckchen. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wollen wir
uns hier aber auf die
Digitalis
-Glykoside beschränken. Sie sind stark wirksam
und es treten relativ häufig Nebenwirkungen auf, weshalb sie sämtlich der
Verschreibungspflicht unterliegen und die Therapie von darin erfahrenen Ärzten
genau überwacht werden sollte. Die Gleichung „pflanzlich = harmlos +
unbedenklich“ geht also nicht immer auf, wie wir gerade am Beispiel
Digitalis
sehen.
Bereits
im 18. Jahrhundert hat der englische Arzt Withering exakte
Dosierungsempfehlungen für
Digitalis bei „Herzwassersucht“ (Einlagerung von
Wasser im Körper durch
Herzschwäche) ausgearbeitet. Er
steuerte die Dosierung von
Digitalis
extrakten nach der
Wirksamkeit und den eingetretenen Nebenwirkungen und erzielte dabei erstaunliche
Erfolge. Seine Dosierungsschemen waren sehr exakt und sind im Prinzip noch heute
gültig. Seine Nachfolger hielten sich jedoch nicht immer an seine Regeln, so
dass
Digitalis wegen damit verbundener, teilweise tödlicher Nebenwirkungen in
Misskredit geriet. Erst nach dem 2. Weltkrieg – als es gelang, Reinglykoside und
damit exakt dosierbare Präparate herzustellen – kam es zu einer Renaissance von
Digitalis. In den darauf folgenden Jahrzehnten erhielt jeder, bei dem auch nur
der geringste Verdacht auf eine
Herzschwäche bestand (genaue
Untersuchungsmethoden wie die Echokardiographie = Herzultraschall standen vor 50
Jahren noch nicht zur Verfügung) ein
Digitalis
präparat. Da man
annahm, dass ab dem 60. Lebensjahr praktisch jedes Herz schwach wurde (so
genanntes „Altersherz“), erhielten auch viele ältere Menschen
Digitalis, obwohl
nach heutigen Diagnosekriterien keine Anzeige für eine Therapie bestand.
Millionen von Menschen erhielten überflüssigerweise
Digitalis, vermutlich
Tausende starben hierdurch. Inzwischen ist das Pendel wieder nach der anderen
Seite ausgeschlagen und viele Menschen erhalten kein
Digitalis, obwohl sie davon
profitieren könnten....
Weitere Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/digitalis/
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Der
Begriff „Diurese“ geht auf den griechischen Arzt Hippokrates zurück und bedeutet
soviel wie Harnausscheidung. Alle Substanzen, die die Ausscheidung steigern,
sind daher
Diuretika, z.B. auch klares Wasser. Im engeren Sinne bezeichnen wir
als
Diuretika aber nur solche Stoffe, die in ihrer Wirkung direkt an der Niere
ansetzen.
Wie
wirken
Diuretika?
Die
Nieren produzieren aus dem Blut an einem Tag etwa 200 l sogenannten Primärharn.
Durch einen komplexen Prozess gelingt es der Niere, diese riesige Menge auf die
normalen 1-3 l einzudicken. Die großartige Leistung der Niere besteht also nicht
darin, viel Urin zu produzieren, sondern im Gegenteil durch eine starke
Konzentration möglichst wenig Harn zu bilden. Die
Diuretika setzen nun an
verschiedenen Stellen dieses Rückresorptionsmechanismus an und führen so zur
vermehrten Ausscheidung von Elektrolyten (Blutsalzen wie Natrium, Kalium,
Magnesium und Chlorid) und von Wasser.
Wann
werden
Diuretika eingesetzt?
Die
wichtigsten Heilanzeigen für
Diuretika sind Ödeme, also Wasseransammlungen im
Körper. Diese können ihre Ursache in Störungen der Herz-, Nieren- oder
Leberfunktion haben. Eine Heilung wird dabei aber nicht erzielt, es wird
vielmehr nur das Symptom behandelt. Da
Diuretika Wasser und Salz ausschwemmen,
entlasten sie das Herz-Kreislauf-System und werden daher bei fortgeschrittener
Herzschwäche eingesetzt. Als Nebenwirkung führt die Wasser- und Salzausscheidung
zu einer Blutdruckabsenkung, die daher auch therapeutisch bei entsprechend hohen
Blutdruckwerten genutzt werden kann. Auch bei Wasseransammlungen im Körper
infolge einer Leberstörung (z.B. Zirrhose) werden
Diuretika entwässernd
eingesetzt....
Weitere Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/diuretika/
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Der
Name
Expektorantien leitet sich vom
lateinischen „ex pectus“ ab – also aus der Brust heraus. Unter
Expektorantien
verstehen wir Mittel, die den Auswurf fördern – im Gegensatz etwa zu den Antitussiva, den eigentlichen Hustenmitteln, die den Hustenreiz lindern oder gar
unterdrücken (z.B. Codein). Neben zahlreichen pflanzlichen Mitteln wie Efeu,
Eukalyptus oder Thymian gibt es als chemisch definierte Substanzen Acetylcystein
und Carbocystein (beide leiten sich von der Aminosäure Cystein ab) sowie
Bromhexin und Ambroxol. Im Folgenden soll das
Ambroxol
als gebräuchlichstes
Expektorans vorgestellt werden.
Ambroxol verflüssigt zähes Sekret in den Atemwegen. Es treibt die Drüsenzellen
zu einer stärkeren Schleimproduktion an. Das Sekret wird durch diesen neuen,
flüssigeren Schleim verdünnt. Außerdem aktiviert
Ambroxol Enzyme, die die langen
Schleimketten zerkleinern. Je länger die Schleimketten sind, desto zäher ist der
Schleim. Der Schleim kann so leichter aus den Atemwegen transportiert werden.
Und noch eine weitere interessante Wirkung hat diese Substanz: Sie führt zur
Bildung des so genannten Surfactant. Surfactant ist ein Substanz-Gemisch, das
noch unter dem Schleim auf den Lungenbläschen liegt. Es verringert die
Oberflächenspannung des Schleims auf den Alveolen (Lungenbläschen). Auf dieser
Schleimschicht kann das Sekret dann besser nach draußen gleiten....
Weitere Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/expektorantien/
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Medikamente -
Gerinnungshemmer
Vor
vielen Jahren entdeckten Viehzüchter, dass ihre Tiere an Blutungen verendeten,
wenn sie viel von bestimmten Pflanzen auf den Weiden fraßen. Pharmakologen
entdeckten, dass für diese Blutungen die in diesen Pflanzen enthaltenen Cumarine
verantwortlich sind. Man entdeckte schnell, dass die Cumarine die Bildung
bestimmter, in der Leber gebildeter Gerinnungsfaktoren spezifisch hemmen. Diese
Cumarine sind praktisch Gegenspieler des für die Bildung dieser Faktoren
notwendigen Vitamin K. Daher kann man mit einer zusätzlichen Zufuhr von Vitamin
K die Gerinnungsfaktoren wieder ansteigen lassen. Diese Faktoren werden mit
Hilfe des Quickwertes gemessen. Normal sind 70-130 %. Bei einer Medikation mit
Gerinnungshemmer
n
strebt man einen deutlich niedrigeren Wert an, der laborchemisch regelmäßig
kontrolliert werden muss – in der Ersteinstellung alle paar Tage, später bei
relativ konstanten Werten alle paar Wochen.
Da man
schon lange nach einem potenten Gerinnungshemmer für bestimmte Erkrankungen
(z.B. Thrombosen) gesucht hatte, war man nun endlich fündig geworden. Das
hieraus entwickelte Phenprocoumon (bekanntester Handelsname ist das
Mar
cumar®)
stammt ursprünglich also eigentlich aus der Natur.
Beim
Gerinnungshemmer
Mar
cumar
handelt es sich nun aber um eines der Medikamente, die mit einer großen Angst
besetzt sind, besonders bei naturheilkundlichen Patienten - eigentlich nur noch
mit der Angst vor Kortison oder Antibiotika vergleichbar. Auch beim
Gerinnungshemmer gilt jedoch: Gemeinsam mit dem Arzt sollten Sie Risiko und Nutzen
sorgfältig abwägen...
Weitere Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/gerinnungshemmer/
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Medikamente -
Kalziumantagonisten
Der
Name ist eigentlich irreführend:
Kalziumantagonisten sind genau genommen keine
Gegenspieler des Kalziums. Sie hemmen weder die Aufnahme in den Körper, noch
erniedrigen Sie dessen Blutspiegel. Sie hemmen allerdings den Einstrom von
Kalzium in die Muskelzelle – ein modernerer und besserer Name lautet daher:
Kalziumkanalblocker. Bei jeder Zusammenziehung eines Muskels gelangt Kalzium in
dessen Zellen. Weniger Kalziumeinstrom bedeutet auch weniger
Muskelzusammenziehung. Da die
Kalziumantagonisten hauptsächlich an der glatten
Muskulatur der Gefäße (und praktisch nicht an der quergestreiften
Skelettmuskulatur wirken), können sich die Gefäße nicht so gut verengen, sondern
erweitern sich eher. Weitere Gefäße bedingen aber einen niedrigeren Blutdruck.
Wann
werden
Kalziumantagonisten eingesetzt?
Die
wichtigsten Heilanzeigen für
Kalziumantagonisten sind aufgrund der erweiternden
Wirkung Erkrankungen der Gefäße. An erster Stelle steht hier der
Bluthochdruck.
Aber auch die Erweiterung der Herzkranzgefäße oder der Fingergefäße (Morbus Raynaud) kann ausgenutzt werden....
Weitere Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/kalziumantagonisten/
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Nicht-Steroidale Antirheumatika sind
Analgetika (Schmerzmittel) und Antiphlogistika (Entzündungshemmer), die nicht
von Kortison-Steroiden (also nicht-steroidal) abstammen. Sie hemmen im Körper
die Prostaglandinsynthese. Prostaglandine sind wichtige Botenstoffe, die u.a.
auch Entzündungsprozesse fördern. Leider werden dabei nicht nur die „schlechten“
Prostaglandine weniger gebildet, sondern auch für uns nützliche. Bestimmte
Prostaglandine schützen die Magenschleimhaut, weshalb alle
Nicht-Steroidale Antirheumatika mehr oder stark
die Magenschleimhaut angreifen können.
Tab. 1
Wichtige Anzeigen für
Nicht-Steroidale Antirheumatika
Schmerzen und
Entzündung bei:
Ø
Arthritis
(Gelenkentzündung)
oder
Arthrose
Ø
Gicht
Ø
Morbus Bechterew
Ø
Entzündung,
Schmerz und Schwellung nach Operationen
Ø
Verletzungen
Ø
nicht-rheumatische, entzündliche Schmerzzustände
Ø
Kopf-, Zahn-
oder Regelschmerzen
Bei der
Behandlung ist zu beachten, dass sie nur symptomatisch und nicht ursächlich ist
und auch nur vorübergehend sein sollte. Bei chronischen Erkrankungen (z.B. PcP =
primär chronische
Polyarthritis) kann die Behandlung auch einmal über mehrere
Jahre gehen. Dann sollte aber besonders auf die Nebenwirkungen (z.B. Magen)
geachtet werden....
Weitere Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/nicht-steroidale-antirheumatika/
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Medikamente -
Nitrate
Nitrate
sind Salze der Salpetersäure. Das – nicht nur in der Medizin – bekannteste
Nitrat ist das Glyceroltrinitrat (besser bekannt als Nitroglycerin). Anwender
eines Nitro-Sprays brauchen aber keine Angst zu haben: Auch heftiges Schütteln
kann nicht zu einer Explosion des Fläschchens führen – dazu sind die Mengen
einfach zu gering.
Nitrate
führen zu einer erhöhten Bereitstellung von NO (Stickoxid). NO stimuliert das Enyzm lösliche Guanylatcyclase. Dies fördert die Entstehung von cGMP (zyklisches
Guaninmonophosphat), welches an der glatten Muskulatur zu einer Entspannung
führt. Arterielle und venöse Gefäße enthalten in der Gefäßwand solche glatten
Muskeln. Durch deren Erschlaffung unter
Nitrate
n kommt es zu einer
Gefäßerweiterung.
Nitrate wirken daher bei Sauerstoffmangel im Herzen doppelt
positiv: Zum einen kommt es durch die Erweiterung der Gefäße in der Peripherie
(z.B. Beingefäße, Kopfgefäße) zu einer Entlastung des Herzens, da dieses gegen
einen geringeren Druck anarbeiten muss. Zum anderen führt die Erweiterung der
Herzkranzgefäße zu einer besseren Durchblutung des Herzmuskels. Bevor man
erkannte, dass NO für die Gefäßerweiterung maßgeblich verantwortlich ist, nannte
man diese noch unbekannte Substanz EDRF (Endothelial Derived Relaxing Factor).
Nitrate
werden daher in der Therapie akuter Sauerstoffmangelzustände des Herzens
angewendet, z.B. beim Angina pectoris-Anfall (Brustenge durch Sauerstoffmangel
im Herzmuskel), beim akuten
Herzinfarkt oder bei Krämpfen der Koronargefäße, die
für die Blut- und damit die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verantwortlich
sind...
Weitere Informationen über Anwendung, Wirkung,
Nebenwirkung und Wechselwirkung lesen Sie hier:
www.herzrisiko.de/nitrate/
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Medikamente -
Protonenpumpeninhibitoren (PPI)
Der
Magen weist ein sehr saures Milieu auf. Dies dient der Abwehr von
Mikroorganismen, die mit der Nahrung zugeführt werden, sowie der Vorverdauung
(bestimmte Verdauungsenzyme des Magens entfalten in diesem sauren Milieu ihr
Optimum).
Die
„Säurekraftwerke“ des Magens sind die so genannten Belegzellen der
Magenschleimhaut. Sie stellen eine 0,1 normale Salzsäure her (das ist immerhin
ein Zehntel der Konzentration von reiner, konzentrierter Salzsäure!). Sie
bewerkstelligen dies mit Hilfe eines Enzyms, der K+/H+-ATPase.
Dieses Enzym tauscht unter Energieverbrauch Kalium- gegen Wasserstoffionen aus.
Wasserstoffionen bezeichnet man auch als Protonen. Sie sind für die Säurewirkung
verantwortlich. Eine Säure ist – so wissen wir noch aus dem Chemieunterricht
– ein Protonendonator, also ein „Spender von Wasserstoffionen“. Die K+/H+-ATPase
wird daher auch als Protonenpumpe bezeichnet.
Die
sehr starke Säure des Magens greift nicht nur die Nahrung und darin enthaltene
Krankheitserreger an, sondern unter Umständen auch die eigene Magenschleimhaut,
wenn Schutzfaktoren der Schleimhaut nicht in ausreichendem Maße bereit stehen.
Wenn keine Säure da ist, kann auch keine Schleimhaut angegriffen werden.
Wenn es
gelingt, die K+/H+-ATPase
in ihrer Tätigkeit einzuschränken, so würde weniger Säure produziert und damit
die Schleimhaut geschont. Genau dies machen die Protonenpumpenhemmer oder
Protonenpumpeninhibitoren. Dabei handelt es sich um eine neue Substanzklasse,
die erst seit einigen Jahren auf dem Markt ist und die älteren
Anti-Säure-Mittel, nämlich die
Antacida und die H2-Blocker nahezu völlig
verdrängt hat. Die Pharma-Industrie hat die Markteinführung natürlich auch sehr
forciert, da die Patentrechte für die H2-Blocker (z.B. Cimetidin, Ranitidin)
abgelaufen waren. Mit
Protonenpumpeninhibitoren lassen sich also wesentlich
höhere Profite als mit anderen Magen-Mitteln erzielen. Sie sind in der Tat aber
auch sehr viel stärker wirksam....
Weitere Informationen über Anwendung, Wirkung,
Nebenwirkung und Wechselwirkung lesen Sie hier:
www.1-medikamente.de/protonenpumpeninhibitoren/
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Medikamente -
Tranquilizer (Benzodiazepine)
„Tranquilizer“ (oder Tranquillantien) heißt wörtlich übersetzt „Beruhiger“ (aus
dem Lateinischen tranquilius = ruhig, friedlich, gelassen). Es gibt ihrer
chemischen Struktur und ihrer Wirkung nach mehrere unterschiedliche
Substanzklassen. Zur Vereinfachung wollen wir uns hier auf die
Benzodiazepine
beschränken, deren bekanntester Vertreter das Diazepam (Valium®) ist.
Die
Hauptwirkungen der Benzodiazepine sind
Ø
Anxiolyse
(Angstlösung)
Ø
Sedierung
(Beruhigung)
Ø
Muskelrelaxation (Muskelentspannung)
Ø
Antikonvulsion
(Antikrampfwirkung)
Benzodiazepine docken an bestimmte Rezeptoren im zentralen Nervensystem an, wo
sie die elektrischen Aktivitäten beeinflussen. Besonders stark wird das
limbische System, das für das affektive Verhalten von entscheidender Bedeutung
ist, verändert.
Benzodiazepine sind keine Schlafmittel im eigentlichen Sinn,
wirken aber durch die beruhigende und muskelentspannende Wirkung schlaffördernd.
Oft werden sie auch als Schlafmittel gebraucht und nicht selten missbraucht.
Durch die lange Halbwertszeit (Zeit in der die Hälfte eines Pharmakons
ausgeschieden oder abgebaut wird) wirken
Tranquilizer meist auch noch am
nächsten Morgen und verursachen so einen „hang over“, eine Schläfrigkeit am
nächsten Tag (die Halbwertszeit von Diazepam beträgt 24-48 Stunden, d.h. nach
1-2 Tagen ist noch die Hälfte im Körper, nach 2-4 Tagen immerhin noch ein
Viertel)....
Ausführliche Informationen, Anzeigen und Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen erfahren Sie hier:
www.1-medikamente.de/tranquilizer/
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Medikamente -
Triptane
Die
Triptane sind erst seit einigen Jahren auf dem Markt. Sie stellen die neueste
Generation von Migränemedikamenten dar und haben die früher üblichen
Mutterkornalkaloide fast völlig vom Markt verdrängt, da sie noch rascher und
zuverlässiger als diese einen Migräneanfall beenden können.
Triptane
sind so genannte
Serotonin-5HT1B/1D-Rezeptoragonisten. Dies bedeutet,
dass sie an einen bestimmten Rezeptor (Schlüsselmolekül an der Zelloberfläche)
im Gehirn andocken und dort Wirkungen wie der Nervenbotenstoff
Serotonin
entfalten. Dies führt dazu dass sich Gehirngefäße, die im Migräneanfall oft
stark erweitert sind, wieder zusammenziehen. Außerdem hemmen
Triptane
die
Freisetzung anderer Botenstoffe, die Gefäße erweitern und die
Entzündungsprozesse an den Gefäßen auslösen können. Darüber hinaus behindern sie
Schmerzsignale, die aus der Hirnhaut in das Gehirn gesendet werden.
Triptane
wirken also gefäßverengend, entzündungshemmend – sowohl Gefäßerweiterungen als
auch Gefäßentzündungen sind entscheidende Faktoren bei
Migräne – und
analgetisch, also Schmerz mindernd. In dieser Kombination der Effekte stellen
sie geradezu ideale Migränemedikamente dar....
Ausführliche Informationen, Anzeigen und Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und
Wechselwirkungen erfahren Sie hier:
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Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
©
Dr. Volker
Schmiedel
Chefarzt der Inneren
Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin
(Univ. Mailand).

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Zur
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Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur
Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der
naturkundlichen Privatambulanz.
Alle
notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der
Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt
werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
Informationen über ambulante
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Hier finden Sie weitere
Gesundheitstipps:
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Die aktuellen und archivierten
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Aktualisiert:
August 2010
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Unsere Klinik ist von allen
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zuvor bei dem jeweiligen Kostenträger beantragt werden. Bei Rückfragen bezügl.
der Kostenübernahme können Sie sich gerne an unseren Verwaltungsleiter, Herrn
Schenk, wenden (Servicetel.: 0800 / 8 90 11 00, Tel.: 0561-3108-621,
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